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02.02.2010 08:06 | Südwestpfalz | Dahner Felsenland

Zwei Künstlerinnen - eine Ausstellung - Bilder und Keramiken

Eine Doppelausstellung mit zwei Künstlerinnen aus dem Landkreis wird als nächstes in der Kreisgalerie in Dahn zu sehen sein: Christine Vogelsang-Charton aus Fischbach bei Dahn und Ulrike Vonderschmitt aus Lemberg zeigen ab Sonntag, 7. Februar, „Bilder zeitloser Wirklichkeit“ und „Mediterrane Formen“. Die Vernissage beginnt um 11 Uhr. Die einführenden Worte sprechen Kurt Udo Stretz und Ursula Rumpf, musikalisch umrahmt von einem Ensemble der Kreismusikschule.

Geboren wurde Christine Vogelsang-Charton in Schleswig-Holstein. Lange Zeit lebte sie in Düsseldorf bis es sie wegen der wunderbaren Landschaft, die auch Motivation für ihre Bilder ist, und dem offenen Menschenschlag in die Pfalz, näher an die Heimat ihres Mannes, einem Franzosen, zog. In den Jahren 1971 bis 1977 besuchte die Malerin die staatliche Kunstakademie Düsseldorf mit Abschluss als Meisterschülerin von Professor Rolf Sackenheim. In ihrem Schaffen hat sie sich der jeweiligen Hauptströmung verweigert und ganz eigene Wege des Ausdrucks von Stimmungen, Gedanken und Werten gefunden. Die Werke von Christine Vogelsang-Charton widmen sich den Themen Philosophie, Fantasie, Literatur, Landschaft und Umweltproblemen. Bei erster Betrachtung wirken manche Bilder oft unkonkret. Bei näherem Hinschauen findet man aber eine konkrete Aussage in der Bedeutung des Bildes. Sie sind aufwühlend, anklagend und haben einen deutlichen Bezug zu brennenden Umweltthemen.

Ulrike Vonderschmitt, Jahrgang 1947, machte 1981 ihre ersten Erfahrungen mit Ton. Es folgte ein Studium bei Horst Winkler, Rodalben, und Georg Krüger, Bannstein-Eguelshardt. Seit 1993 besitzt die Künstlerin, die auch Kurse an der Volkshochschule Pirmasens gibt, eine eigene Werkstatt. Zu den Arbeiten, die bei der Ausstellung in der Kreisgalerie zu sehen sind, wurde die Künstlerin durch Urlaube am Meer inspiriert, was sich auch im Titel „Mediterrane Formen“ widerspiegelt. Sie gab sich eine Form vor, die sie dann zur Abstraktion variierte. Gebrannt wurden die Keramiken in der Grube im Holzfeuer und im Elektroofen.

Die Doppelausstellung in Dahn dauert bis 7. März und kann täglich von 15 bis 18 Uhr, sonntags zusätzlich von 10 bis 12 Uhr besichtigt werden.


Pressekontakt: Kreisverwaltung Südwestpfalz (u.eder[at]lksuedwestpfalz.de)
www.lksuedwestpfalz.de

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