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02.03.2010 20:09 | Mainz (Stadt) | Mainz (Stadt)

Weiterhin gemeinsame Finanzierung des Umzugs durch Pfarrer-Landvogt-Hilfe und Stadt gegeben

Verwaltung will noch im Laufe dieses Monats alternative Standorte kurzfristig abprüfen

„Wir waren froh, im Haushalt 2009 erstmals den städtischen Finanzierungsanteil zur Verlagerung der Pfarrer-Landvogt-Hilfe in Höhe von 500.000 Euro einstellen zu können und einen Standort gefunden zu haben,“ erklärt Sozialdezernent Kurt Merkator angesichts der Diskussion um die Verlagerung der Obdachlosen-Einrichtung. „Dass der Boden dieses Standorts jetzt massiv belastet ist, traf uns wie ein Schock. Es ist aber zu hinterfragen, weshalb das erst jetzt – viel zu spät – untersucht worden ist.“ Die Stadtverwaltung musste nach den Beschlüssen im Aufsichtsrat der Stadtwerke und in den städtischen Gremien davon ausgehen, dass einem Neubau der Pfarrer-Landvogt-Hilfe auf dem Gelände des Stadtwerke eigenen Rohrlagers in der Weisenauer Straße nichts mehr im Wege stand.

Die gemeinsame Finanzierung des Umzugs durch Pfarrer-Landvogt-Hilfe und Stadt sei weiterhin gegeben. Aufgabe der Stadt sei es nun, gemeinsam mit der Pfarrer-Landvogt-Hilfe einen anderen Standort zu finden. „Die Verwaltung hat heute morgen beschlossen, noch im Laufe dieses Monats alternative Standorte vorzulegen und kurzfristig abzuprüfen“, erklärt Sozialdezernent Kurt Merkator´. „Dies sind wir der Pfarrer-Landvogt-Hilfe schuldig.“ Die beiden öffentlich genannten und bereits untersuchten Standorte in der Bauerngasse und dem ehemaligen Gebäude der Fachhochschule Mainz in der Rheinstraße seien dabei in die Prüfung einzubeziehen. Es müsse aber auch der Blick auf andere Möglichkeiten gerichtet werden.


Pressekontakt: Stadtverwaltung Mainz (Julia.Kirschberger[at]stadt.mainz.de)
www.mainz.de

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