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Trier: Zehn Wochen Vollsperrung einer Hauptzufahrtsstraße geplant
Mit der Bitburger Straße muss eine der Hauptzufahrtsstraßen nach Trier im Sommer für zehn Wochen gesperrt werden. Grund ist neben dringender Sanierungsarbeiten die seit langem geplante Verbreiterung der Fahrbahn. Der auswärtige Verkehr wird über die A 64/B 52 nach Trier-Ehrang und weiter über die A 602 und die Zurmaiener Straße in die Innenstadt umgeleitet.Die Vollsperrung des 750 Meter langen Abschnitts zwischen Fachhochschule und Kaiser-Wilhelm-Brücke beginnt nach jetzigem Planungsstand am 3. Juni und dauert bis zum Ende der Sommerferien am 12. August. Das gaben Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani und Tiefbauamtsleiter Wolfgang van Bellen am Freitag bekannt. Für Autofahrer, die aus Richtung Bitburg oder Luxemburg nach Trier fahren, beginnt die großräumige Umleitungsstrecke am Autobahnanschluss bei Sirzenich. Kaes-Torchiani apellierte an die Pendler, aus Rücksicht auf die Anwohner auf die Benutzung von 'Schleichwegen' nach Trier zu verzichten. Die Zufahrt zur Fachhochschule, zum Restaurant Weisshaus und zum Hotel Kockelsberg ist auch während der Vollsperrung möglich. Wer die frühzeitigen Sperrhinweise übersieht, kann an der FH wenden. Fußgänger und Radfahrer können die Baustelle passieren.
Insgesamt dauern die Bauarbeiten an der „Trierer Hauptschlagader“ voraussichtlich von Mai bis November, wobei die Straße im Herbst für die Erneuerung der Fahrbahndecke noch einmal für ein Wochenende gesperrt werden muss. Der Zeitplan ist eng gestrickt und ohne Alternative, weil das Projekt erst nach der Heilig-Rock-Wallfahrt (bis 13. Mai) gestartet werden kann und möglichst vor der besucherstarken Adventszeit abgeschlossen sein soll. Für die Sperrung der „Bitburger“ werden die verkehrsärmeren Sommerferien voll ausgenutzt, so dass sie rechtzeitig vor der ADAC-Rallye Ende August aufgehoben werden kann.
Während der Vollsperrungsphase wird an der Bitburger von Montag bis Samstag praktisch rund um die Uhr gearbeitet. Die Stadt rechnet mit Investitionskosten von insgesamt zwei Millionen Euro, wobei die Landesregierung einen Zuschuss von gut 1,1 Millionen Euro in Aussicht gestellt hat. Der endgültige Bewilligungsbescheid für diesen Zuschuss muss allerdings bis Ende Februar vorliegen, damit die Ausschreibung der Bauarbeiten rechtzeitig abgeschlossen werden kann.
Die Logistik des Bauvorhabens stellt die Planer vor eine große Herausforderung, zumal die Stadtwerke die Gelegenheit der Vollsperrung nutzen, um das Netz ihrer Versorgungsleitungen umfassend zu modernisieren. Um Platz für die geplante dritte Fahrspur zu schaffen, muss eine Felswand auf einer Länge von 70 Meter zum Teil abgefräst, zum Teil abgesprengt werden. Die wichtigsten Sanierungsarbeiten betreffen die den Sirzenicher Bach überspannende Napoleonsbrücke und die Stützmauer im untersten Abschnitt der Straße. Zugleich wird eine neue Verbindung für Fußgänger und Radfahrer von der Kaiser-Wilhelm-Brücke zur Fachhochschule geschaffen.
Pressekontakt: Stadtverwaltung Trier (rathaus[at]trier.de)
www.trier.de
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