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Rote Hände gegen Kindersoldaten
Weltweit werden nach Schätzungen der Hilfsorganisation „terre des hommes“ etwa 250.000 Kinder in Kriegen der Erwachsenen als Soldaten ausgebeutet. Obwohl dies durch eine UN-Konvention seit 2002 offiziell verboten ist, hat sich die Zahl der Kindersoldaten kaum verringert. Deswegen haben mehrere Hilfsorganisationen die Aktion „Rote Hand“ gestartet. Kinder und Jugendliche schreiben Botschaften an die UN-Politiker und setzen als Ausdruck ihres Protests ihren Handabdruck in roter Farbe darunter. In Trier beteiligten sich bereits zum dritten Mal Schüler und Studenten an dieser Aktion. Mit Unterstützung von Sabine Mock (Entwicklungspolitisches Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz) sammelten sie in den letzten Wochen 1059 Zettel mit Roten Händen und vielen persönlichen Botschaften. Bei der Übergabe im Rathaus zeigte sich Oberbürgermeister Klaus Jensen beeindruckt von dem Einsatz der Jugendlichen, die in zwölf verschiedenen Schulen unterwegs waren. Das Rathaus leitet die Protestzettel an die deutsche Koordinationsstelle weiter. Von dort werden sie zu den Vereinten Nationen nach New York geschickt.
Pressekontakt: Stadtverwaltung Trier (rathaus[at]trier.de)
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