PRPORT Rheinland-Pfalz - Pressemitteilung - Plakataktion zum Jugendschutz

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Die Arbeitsgruppe hängt das erste Plakat zum Thema Jugendschutz und Alkohol in einem Einkaufsmarkt in Kastellaun auf (von links nach rechts): Franz Siemen (Caritas), Judith Schmitz (Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis), Egon Schmitz (Ordnungsam
03.03.2010 09:35 | Rhein-Hunsrück-Kreis | Rhein-Hunsrück-Kreis (Kreis)

Plakataktion zum Jugendschutz

Die Ordnungsämter der Verbandsgemeinden und der Stadt Boppard, die Polizeiinspektionen Boppard und Simmern, die Suchtberatung der Caritas Boppard und Simmern, die Evangelische Beratungsstelle Jugend- und Suchtberatung Simmern und das Kreisjugendamt starten im Rhein-Hunsrück-Kreis eine Plakataktion zum Thema Jugendschutz und Alkohol. „Wir nehmen den Jugendschutz ernst“, heißt es bald in den Verkaufsmärkten und Tankstellen des Landkreises, die damit dokumentieren, die Jugendschutzbestimmungen zu beachten und umzusetzen. Äußeres Zeichen dieser Selbstverpflichtung ist ein Plakat, welches eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertretern der beteiligten Institutionen, entwickelt hat. Dieses wird an einem gut sichtbaren Ort in den Verkaufstellen angebracht.

Alkohol ist das unter jungen Menschen am weitesten verbreitete Suchtmittel und der Anteil Jugendlicher, die exzessiv trinken, ist nach wie vor hoch. Besorgniserregend ist besonders der Anteil der unter 16 jährigen, die Alkohol häufig in riskanten Mengen trinken, obwohl weder Kauf noch Konsum für diese Alterstufen erlaubt ist. Ein bekanntes Problem findet sich ferner in der Weitergabe von Alkohol durch 18 jährige an die unter 16jährigen Jugendlichen. Dabei ist vielen Volljährigen nicht bewusst, was die seelischen und körperlichen Folgen eines erhöhten Alkoholkonsums für einen selbst und besonders die Minderjährigen bedeutet. Mit der Tatsache, dass die Weitergabe mit einem Bußgeld geahndet werden kann, setzen sich die meisten Erwachsenen ebenfalls nicht auseinander. Die Arbeitsgruppe sieht deshalb einen hohen Handlungsbedarf in der Alkoholprävention. Hinsichtlich dieser Problematik sind alle aufgefordert, die Jugendschutzbestimmungen zu beachten.

Ergänzend zur Plakataktion hat die Arbeitsgruppe Handzettel für Eltern erstellt, um diese zu informieren und zu sensibilisieren. Anhand der Handzettel erfahren Eltern, was das sogenannte Rauschtrinken ist, was sie als Eltern tun können und an wen sie sich bei Hilfebedarf wenden können. Das Informationsmaterial soll möglichst viele Eltern erreichen, daher ist eine Verteilung über die Schulen angedacht.

Weitere Informationen bei Judith Schmitz, Kreisverwaltung, Telefon: 06761-82 509.


Pressekontakt: Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis (pressestelle[at]rheinhunsrueck.de)
www.rheinhunsrueck.de



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