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Kreisbeigeordnete Astrid Schmitt, Ortsbürgermeister Wilhelm Leichsenring, Minister Karl Peter Bruch, Peter Schlüter und Verbandsbürgermeister Karl Häfner (v.r.n.l.)
04.01.2010 12:00 | Vulkaneifel | Kelberg

Peter Schlüter aus Höchstberg erhielt die Rettungsmedaille des Landes Rheinland-Pfalz

Vor einigen Tagen hat Innenminister Karl Peter Bruch in Mainz vier Personen die Rettungsmedaille des Landes Rheinland-Pfalz als Auszeichnung für die Rettung von Personen aus Lebensgefahr über-reicht, zu denen auch Peter Schlüter aus Höchstberg ge-hörte.

Am 23. Juli 2008 trafen der Polizeikommissar Peter Schlüter und die Polizeibeamtin Andrea Balmert, die ebenfalls zu den Geehrten gehörte, noch vor der Feuerwehr an einem Brandeinsatzort in Nickenich ein. Es trat bereits starker Rauch aus dem Dach des Wohnhauses aus. Da die Haustür verschlossen war und sich noch Menschen in dem Anwesen befanden, drückte die Polizeikommissarin Balmert ein kleines Fenster ein und hangelte sich durch dieses kopfüber in das Haus. Von innen öffnete sie die Haustür und ließ ihren Kollegen hinein. Nachdem sie den Brand-herd in der Küche lokalisiert hatten, liefen sie durch die Flure des stark verqualmten Hauses und weckten die drei noch im Haus befindlichen Personen, die dann unverletzt aus dem Haus flüchten konnten. Ohne das entschlossene und besonnene Handeln der beiden Beamten wären die geretteten Personen ver-mutlich in dem sich schnell ausbreitenden Rauch umgekommen oder zumindest schwer verletzt worden.

„Was die Ausgezeichneten getan haben, gehört nicht zu dem, was man üblicherweise erwarten oder gar verlangen kann. Ihre Rettungstaten gehen weit darüber hinaus, weil sie ihre Gesundheit und ihr Leben eingesetzt haben, um einem Menschen im Notfall zur Hilfe zu kommen„, so Innenminister Karl Peter Bruch.

„Diese besondere Auszeichnung ist Ausdruck der Wertschätzung für Ihr selbstloses und tapferes Ver-halten. Sie haben, ohne einen Gedanken an Ihre eigenen Lebensgefährdung zu verschwenden, durch Ihren beherzten Einsatz Menschen aus lebensgefähr-lichen Situationen gerettet und Sie können zu Recht stolz sein auf Ihr couragiertes Handeln. Und so ist diese Ehrung nicht nur ein Akt der Anerkennung für Sie als Retter, es ist auch ein Signal an die Öffentlichkeit, das lautet: Seht her, es gibt bei uns in Rheinland-Pfalz Menschen, die uns allen als Vorbild dienen können. Als Vorbild für Entschlossenheit, Mut und Tatkraft„, sagte der Minister in seiner Laudatio.

Den Worten des Innenministers schlossen sich die 1. Kreisbeigeordnete Astrid Schmitt sowie Verbandsbürgermeister Karl Häfner an.


Pressekontakt: Kreisverwaltung Vulkaneifel (Verena.Bernardy[at]vulkaneifel.de)
www.vulkaneifel.de

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