PRPORT Rheinland-Pfalz - Pressemitteilung - Mehr Sicherheit für Kinder im Kreis Kusel

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Nicht nur das Tragen der Warnwesten gehört zum Projekt, sondern auch das Wissen über die Bedeutung von Verkehrsschildern und Sicherheitsregeln im Straßenverkehr.
01.04.2011 18:47 | Kusel | Kusel (Kreis)

Mehr Sicherheit für Kinder im Kreis Kusel

Warnwesten für „KiTas“ im Kreisgebiet – „Wichtiger Beitrag für die tägliche Arbeit“

Nach einem erfolgreich abgeschlossenen Pilotprojekt innerhalb der Präventionskampagne „Risiko raus!“ gibt die Unfallkasse Rheinland-Pfalz landesweit 14.000 Warnwesten an Kindertagesstätten (KiTa) aus. Die leuchtend gelben Warnwesten schützen jetzt auch Kinder, Erzieherinnen und Erzieher im Kreis Kusel bei Ausflügen, Spaziergängen oder anderen Touren im Straßenverkehr. Durch die Westen werden sie von anderen Verkehrsteilnehmern besser wahrgenommen.

Neben dem Kommunalen Kindergarten in Konken beteiligten sich auch
• der Gemeindliche Kindergarten in Altenkirchen/Pfalz
• der Kommunale Kindergarten in Glan-Münchweiler
• der Evgl. Kindergarten in Jettenbach
• der Kindergarten Kleine Strolche in Schönenberg-Kübelberg
• der Kommunale Kindergarten in Ulmet
• der Kommunale Kindergarten Regenbogen in Wahnwegen
• die Evgl. Kindertagesstätte Kleine Strolchein in Wolfstein
an dem Projekt der Unfallkasse, das auch vom rheinland-pfälzischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau unterstützt wird.

„Die Warnwesten sind eine wertvolle Unterstützung für unsere tägliche Arbeit zum Thema Verkehrssicherheit“, freut sich Bärbel Müller, Leiterin des Kindergartens in Konken. „Verhaltensregeln im Straßenverkehr stehen unter anderem beim Üben mit den Kindern im Mittelpunkt. Dabei setzen wir das Thema altersgerecht um. Wertvolle Tipps erhielten wir dafür auch im Seminar, das die Unfallkasse innerhalb des KiTa-Warnwesten-Projektes durchführte“, berichtet die Erzieherin. Die Kinder und die Erzieherinnen sind häufig zu Fuß unterwegs sind, um den Ort zu erkunden und um mit den Großen den Schulweg zu üben. Dass sie jetzt von anderen Verkehrsteilnehmern als „leuchtende Gruppe“ in der Dämmerung, aber auch im Sonnenschein gut wahrzunehmen sind, sieht die Leiterin als wichtigen Sicherheitsaspekt.

Die Unfallkasse hatte Anfang 2010 den Einsatz von Kinderwarnwesten in Kindertagesstätten in Worms und Frankenthal getestet. Über einen Zeitraum von drei Monaten trugen die Kinder die Warnwesten, wenn sie außerhalb der Einrichtungen unterwegs waren.

In der anschließenden Befragung durch das Institut für Arbeit und Gesundheit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IAG) bescheinigten die Erziehungskräfte durchweg die positive Wirkung der Warnwesten. 96 Prozent aller Befragten stellten eine deutliche Verbesserung der Sichtbarkeit der Kinder gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern fest.

„Es reicht jedoch nicht, dass Kinder und Beschäftigte die Warnwesten bei Ausflügen tragen“, betont Heike Stanowski. Ziel ist, dass sich alle Erzieherinnen, Erzieher und die Eltern mit den Jungen und Mädchen möglichst früh und intensiv mit dem Thema Sichtbarkeit und Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr auseinandersetzen.


Die Projekt-Partner der Unfallkasse Rheinland-Pfalz:
3 M Deutschland
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz
Landesverkehrswacht Rheinland-Pfalz
Deutscher Verkehrssicherheitsrat
IKK Südwest
Institut für Arbeit und Gesundheit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IAG)
Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA)


Pressekontakt: (presse[at]ukrlp.de)
Unfallkasse Rheinland-Pfalz
www.ukrlp.de
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