Manfred Erlich gestorben
Kurt Beck: Sein großes Ziel war der Neubau der Speyerer Synagoge
Mit Bestürzung hat Ministerpräsident Kurt Beck die Nachricht vom Tode Manfred Erlichs aufgenommen. Der Geschäftsführer der Jüdischen Kultusgemeinde Rheinpfalz erlitt während einer Karibikkreuzfahrt einen Herzinfarkt, an dessen Folgen er starb. Manfred Erlich war von 1992 bis 2002 Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Mannheim. Ministerpräsident Beck würdigte ihn als „tatkräftigen“ Mitmenschen, der sich stets mit vollem Engagement für die Interessen der Jüdischen Gemeinde eingesetzt habe. Die Vollendung seines letzten und größten Projektes, den Neubau der Speyerer Synagoge, könne er nun nicht mehr erleben. Ministerpräsident Beck hatte gemeinsam mit Manfred Erlich an der Grundsteinlegung im November 2008 teilgenommen. Kurt Beck: „Die neue Synagoge in Speyer war Manfred Erlich ein Herzensanliegen. Er hat es Geschäftsführer zudem geschafft, die Baukosten im Rahmen zu halten. Ich bin sicher, dass die Jüdische Gemeinde Rheinpfalz auch bei der Einweihung der Synagoge im kommenden Jahr die Leistungen von Manfred Erlich würdigen wird.“ In einem persönlichen Schreiben kondolierte der Ministerpräsident auch den Hinterbliebenen.Pressekontakt: Walter Schumacher (pressestelle[at]stk.rlp.de)
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