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Landrat Günter Kern (rechts) und der Landtagsabgeordnete David Langner (vierter von rechts) ließen sich gemeinsam mit einigen Dausenauer Bürgern vom Leiter des Landesbetriebs Mobilität in Diez, Heinz-Peter Uhrmacher (dritter von links
18.10.2009 08:03 | Rhein-Lahn-Kreis

Landrat vor Ort: Dausenauer Ortsumgehung kommt gut voran

In schnellen Schritten voran geht es derzeit mit dem Bau der Umgehungsstraße in Dausenau. Davon überzeugte sich jetzt Landrat Günter Kern gemeinsam mit Ortsbürgermeister Jürgen Linkenbach und dem hiesigen Landtagsabgeordneten David Langner „vor Ort“. Kompetenter Baustellenführer war dabei Heinz-Peter Uhrmacher, der Leiter des zuständigen Landesbetriebs Mobilität (LBM) in Diez.

Für Dausenau ist sie genauso wichtig wie einst für Bad Ems: die Ortsumgehung. Wenn auch kleiner dimensioniert als in der Kurstadt, ist das Projekt, das vor zwei Jahren begonnen wurde, dennoch von beachtlichem Ausmaß: immerhin gehören zwei neue Lahnbrücken und eine rund 800 Meter lange Entlastungsstraße dazu! Hinzu kommen noch die Anbindungen an den links der Lahn gelegenen Ortsteil Hallgarten und den Bahnhof. Nachdem bereits die alte Dausenauer Lahnbrücke durch eine neue Brücke ersetzt wurde, steht jetzt bereits die Fertigstellung der Umgehungsstraße unmittelbar bevor. Grund ist, wie Uhrmacher betont, dass das bauausführende Unternehmen besonders schnell gearbeitet hat, ein Umstand den auch Ortsbürgermeister Linkenbach besonders hervorhebt. Zeitgleich werden die neuen Straßenverbindungen zum Ortsteil Hallgarten sowie zum Bahnhof errichtet. Die Unannehmlichkeiten für die Anwohner halten sich dabei im Rahmen: Trotz der Bauarbeiten ist die Zufahrt zu den Grundstücken der Anwohner jederzeit gewährleistet, die Bauarbeiten mitsamt den unangenehmen Begleiterscheinungen wie Dreck und Lärm werden spätestens „im frühen Frühjahr“, so Uhrmacher, beendet sein. Sollte das Wetter aber mitspielen, könnten die Bagger aber auch schon Ende des Jahres abgezogen werden.

Landrat Kern zeigte sich sehr erfreut darüber, dass mit den Bürgern in allen strittigen Punkten eine einvernehmliche Lösung gefunden werden konnte. So wurden bei den Grundstücksfragen mit allen Beteiligten eine Einigung erzielt, und auch der geplante Lärmschutz soll dem Willen der Bürger Rechnung tragen. War es anfangs noch geplant, so erläutert LBM-Leiter Uhrmacher, passive Lärmschutzmaßnahmen wie Schallschutzfenster an den Häusern einzubauen, so wird jetzt dem Wunsch der meisten Anwohner entsprechend doch eine Lärmschutzwand entlang der neuen Ortsumgehungsstraße geplant. „Die Untersuchungen laufen bereits“, so Uhrmacher. „Eine Besonderheit ist nur, dass wir mit der Lärmschutzwand sehr dicht an die Bahntrasse kommen.“ Er gehe davon aus, dass die zwei, stellenweise sogar drei Meter hohe Wand „schon bald“ errichtet wird. Diese wird übrigens in Beton gefertigt, da immer wieder mit Hochwasser zu rechnen sei und die oft verwendeten Aluminiumelemente deshalb ungeeignet seien, so Uhrmacher.

Derzeit wird die Ausschreibung für die zweite Lahnbrücke vorbereitet. Uhrmacher rechnet mit einem Baubeginn noch in diesem Jahr und beziffert die Bauzeit auf rund zwei Jahre. Deshalb fehlt auch auf der neuen Umgehungsstraße noch die abschließende Bitumen-Deckschicht, denn die Straße wird während der Brückenbauarbeiten als Zufahrtsweg für die Baufahrzeuge genutzt.

„Nach den Auskünften von Heinz-Peter Uhrmacher, dem Leiter des Landesbetriebs Mobilität in Diez, dürfen die Bürger davon ausgehen, dass das Gesamtprojekt wie geplant im Jahre 2012 abgeschlossen werden kann“, zeigte sich Landrat Günter Kern mit dem Projektverlauf sehr zufrieden.


Pressekontakt: Detlef Oster (info[at]rhein-lahn.rlp.de )

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