GEWOBAU erwirtschaftet 2008 die besten Zahlen seit 55 Jahren
Großes Modernisierungsprogramm
2008 war mit einem Plus von 1,052 Millionen Euro wirtschaftlich das erfolgreichste Jahr in der 55jährigen Firmengeschichte der GEWOBAU. Der Aufsichtsratsvorsitzende, Oberbürgermeister Andreas Ludwig, und Geschäftsführer Karl-Heinz Seeger sehen das kommunale Unternehmen für die Zukunft gut gewappnet.Das zeigen die Bilanz-Zahlen für das Jahr 2008: Die GEWOBAU bewirtschaftet 1913 Wohnungen, sowie diverse Garagen / Tiefgaragen und Einstellplätze und erzielte damit einen Erlös von rund 9,3 Millionen Euro. Andreas Ludwig bedankte sich bei seiner Vorgängerin Martina Hassel für die „hervorragende Arbeit“. Sein Dank galt auch den ausgeschiedenen Geschäftsführern Pörksen und Fleischer sowie der gesamten GEWOBAU-Mannschaft.
Die Leerstandsquote der GEWOBAU ist – laut Betriebsvergleich des Verbandes der Wohnungsunternehmen Rheinland-Westfalen - mit 0,3 Prozent des Bestandes eine der niedrigsten Quoten in Rheinland-Pfalz. Die Fluktuation verringerte sich um 0,6 Prozent auf 7,3 Prozent. Im Jahr 2008 investierte die GEWOBAU rund 2,3 Millionen Euro für die Instandhaltung und Modernisierung ihres Bestandes, insbesondere in den Bereichen Sanitär, Energie, im barrierefreien und altersgerechten Wohnen sowie in den Sektor der Tele- und Fernsehkommunikation. Die GEWOBAU investierte 17 Euro pro Quadratmeter. Damit flossen 34 Prozent der Miete in den Wohnungsbestand zurück.
Auch im vergangenen Jahr stieg die Modernisierungsquote - insbesondere im energetischen Bereich - und zwar um rund 38 Prozent. Damit stiegen die Investitionen auf rund 24 Euro pro Quadratmeter. Somit flossen 46 Prozent Mieteinnahmen in den Bestand zurück.
Ein gutes Ergebnis wird von Geschäftsführer Seeger nach den vorliegenden Berechnungen (Plus von 420.000 Euro) auch für das Geschäftsjahr 2009 erwartet.
Nachdem man bereits in den vergangenen drei Jahren rund 7,5. Millionen Euro in die Instandhaltung und Modernisierung investierte, hat die GEWOBAU im Rahmen ihres Instandhaltungs- und Modernisierungsprogramms 2010-2019 nun 40 Millionen Euro. veranschlagt, die im Rahmen von Wettbewerbsverfahren an das lokale Handwerk vergeben werden.
„Die Modernisierung des Bestandes genießt Priorität. Aber der Aufsichtsrat wird gemeinsam mit der Geschäftsführung eine Strategie erarbeiten, in welchen Bereichen der Stadtentwicklung sich die GEWOBAU in den nächsten Jahren engagieren wird“, kündigte Ludwig an. Das betrifft neben der Sozialen Stadt auch die Altstadt, das Pariser Viertel und die Konversionsgebiete.
Für die GEWOBAU ist es kein Widerspruch, wirtschaftlich erfolgreich zu sein, dennoch nachhaltig zur Stadtteilentwicklung beizutragen und sich in den Wohnquartieren sozial zu engagieren, dass Menschen im höheren Lebensalter und mit steigender Hilfsbedürftigkeit selbständig in ihren vertrauten Wohnungen bleiben und dort leben können.
Soziale Fürsorge für die Kunden, aber auch als Ansprechpartner für ältere Bewohner vor Ort zu fungieren und im Übrigen soziale Verantwortung innerhalb ihres wirtschaftlichen Rahmens zu übernehmen, werden weiterhin Handlungsschwerpunkte des Hauses bleiben, so Geschäftsführer Seeger.
Pressekontakt: Stadtverwaltung Bad Kreuznach (hansjoerg.rehbein[at]bad-kreuznach.de)
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