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Finanzstaatssekretär Barbaro: Fördergelder gut investiert
In der Steubenstraße im Rheingaublick ist reges Leben eingekehrt. Und auch im Musikerviertel sind die ersten Bewohner eingezogen. In beiden Neubaugebieten wird fleißig gebaut und saniert. „Das haben wir auch den attraktiven Fördeprogrammen des Landes zu verdanken“. Die beiden BKEG-Geschäftsführer Dr. Theodor Haag und Dietmar Canis ziehen sehr zufrieden Bilanz der ersten vier Konversionjahre, seit Gründung der BKEG. Dem pflichtet Oberbürgermeister Andreas Ludwig bei, für den die ersten Projekte „städtebaulich sehr gelungen sind“. Dies ist auch auf den Gestaltungsbeirat der BKEG zurückzuführen, ein Gremium aus Architekten, das den Bauherrn mit fachlichem Rat zur Seite steht. Postiv auch die Zwischenbilanz des SPD-Landtagsabgeordneten Carsten Pörksen: „Der Anfangs befürchtete Verdrängungswettbewerb in Bad Kreuznach ist nicht eingetreten. Im Gegenteil. Wir verzeichnen Zuzug von außen.“ BKEG-Geschäftsführung und der OB stellten gemeinsam mit Pörksen dem Staatssekretär im Mainzer Finanzministeriums, Dr. Salvatore Barbaro, die neuen Viertel vor. „Mir ist wichtig zu sehen, dass wir mit den Projekten auch die Menschen in unserem Land unterstützen. Und das wollen wir gerne auch zeigen“, so Barbaro. Sein Fazit am Ende eines 90minütigen Rundganges, zu dem auch die Besichtigung einer Wohnung in der Steubenstraße (Rheingaublick)zählte. „Hier haben unsere Fördergelder sehr erfolgreich gewirkt. Sie sind ein wichtiger Baustein.“ Glückwünsche gab es am Ende für die BKEG sowie für Investoren und Bauherren In Bad Kreuznach sind neben Mitteln der Landeskonversion, derzeit knapp 670.000 Euro, auch Fördergelder aus besonderen Töpfen, beispielsweise dem Programm „Wohnen in Orts- und Stadtkernen“ im Musikerviertel bewilligt worden. Das Land hat mit diesem Programm seit 2007 bereits eine Vielzahl beispielgebender und innovativer Projekte begleitet und gefördert, so der Finanzstaatssekretär weiter. Dazu zählen energiesparendes Bauen, Barrierefreiheit und attraktive Außenanlagen.
Schlussstation war der Gewerbepark General Rose. „Der Bau des Justizzentrums hat eine wichtige Signalwirkung für die weitere Vermarktung des Gebietes“, so Oberbürgermeister Andreas Ludwig. Baubeginn soll nach Informationen des Justizministeriums im Herbst 2011 sein. Parallel dazu will die Stadt mit der Anlage des benachbarten Bürgerparks beginnen.
Das Landesförderprogramm sieht für die Konversionsgebiete folgende Zuschüsse vor: Bei Bestandswohnungen 103 bis 256 Euro pro Quadratmeter, bei Neubauwohnungen etwa bei „Wohnen in Orts- und Stadtkernen“ bis 250 Euro pro Quadratmeter. Hinzukommen Sonderabschreibungen in förmlichen Sanierungsgebieten.
Darüberhinaus hat sich das Land in einem Städtebaulichen Vertrag verpflichtet, in einem Zeitraum von 15 bis 20 Jahren bis zu 25 Millionen Euro für Abbruch der ehemaligen US-Kasernen und Gebäude sowie für die Erschließung der neuen Gebiete (Wohnen und Gewerbe) zu übernehmen (75 Prozent der geschätzten Gesamtkosten), 15 Prozent trägt die BKEG, 10 Prozent die Stadt Bad Kreuznach. Bislang wurden rund 18 Millionen Euro in den Abbruch und rund 19 Millionen Euro in die Erschließung investiert.
Bis etwa zum Jahr 2020 sollen in den Gebieten Rheingaublick, Musikerviertel und Rheingrafenblick rund 750 neue Wohneinheiten in der Stadt Bad Kreuznach geschaffen sein.
Pressekontakt: Stadtverwaltung Bad Kreuznach (hansjoerg.rehbein[at]bad-kreuznach.de)
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